Nymphenburger Begegnungen...

Als ich heute erwache, scheint mir die Sonne mitten ins Gesicht. Der Himmel zeigt sich blau, einige Wolken sind unterwegs und draußen singt eine Amsel. Ich beschließe, der Sommerresidenz der bayrischen Kurfürsten und Könige, Schloss Nymphenburg einen Besuch abzustatten.

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Die großzügige barocke Anlage wurde im 17. Jahrhundert begonnen und im Laufe der Zeit erweitert und ergänzt. Sie ist umgeben von einem ausgedehnten Park.

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Mein Weg führt mich vorbei an einem Teich und das erste, was mir begegnet, sind die Lieblingstiere König Ludwigs II. - die schneeweißen Schwäne sind aus Nymphenburg nicht wegzudenken.

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Stolz und majestätisch zeigen sie sich auf dem Wasser.

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In der Schlossanlage zieht inzwischen der Frühling ein. Die Gärtner sind damit beschäftigt, tausend und abertausend bunte Stiefmütterchen zu pflanzen.

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Ich schaue mir das Schloss erst einmal von innen an. Über die große Mitteltreppe gelange ich direkt in den Steinernen Saal, der sich imposant über zwei Stockwerke erstreckt. Von dort geht es in die verschiedenen Zimmer.

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An der Decke des Steinernen Saales lässt der Gott Apoll gerade die Sonne aufgehen.

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Ein Schlafzimmer ganz in grün.

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Die großen Wandspiegel in den Räumen bieten immer wieder neue, überraschende Ansichten. So erscheinen mir die farbenprächtigen Deckenmalereien plötzlich in einem ganz anderen Licht.

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"Spiegelbilder", wohin das Auge blickt.

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In diesem vergleichsweise schlichten Zimmer wurde im Jahre 1845 König Ludwig II. von Bayern geboren, jener feinsinnige Monarch, dessen Märchenschlösser heute zahlreiche Besucher aus der ganzen Welt anziehen und der den Komponisten Richard Wagner tatkräftig unterstützt hat.

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Nun, nachdem ich die prachtvollen Zimmer und die berühmte "Schönheitsgalerie" mit Bildnissen hübscher Damen besichtigt habe, zieht es mich wieder nach draußen in die Sonne und in den Park.