Kanonen, Bastionen und Blumen

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Aus den Tälern steigt der Nebel empor und gibt einen zaghaften Blick auf die Elbe frei.

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Felsen, Treppen und Geländer-Blicke auf dem Weg zur Georgenbatterie.

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Die ehemals ältesten Teile der Georgenburg. Was die Herrschaften nach dem Umbau im 17. Jahrhundert zunächst als Jagdschlösschen nutzten, diente später bis 1922 als Staatsgefängnis mit dem zweifelhaften Ruf des berüchtigtsten Gefängnisses in ganz Sachsen. Auch Johann Friedrich Böttger, der Miterfinder des europäischen Porzellans, der russische Revolutionär Michail Bakunin und der Sozialdemokrat August Bebel haben damit ihre Bekanntschaft gemacht.

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Einige Treppen führen mich nun hinunter zur Georgenbastion, benannt nach Kurfürst Johann Georg II., der sie hat bauen lassen. Fünf prächtige Geschütze aus dem 17. und 18. Jahrhundert und eine schöne Aussicht erwarten mich hier.

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Ich bewundere die hölzernen, mit Metall beschlagenen Räder, deren gelb-schwarzer Anstrich Leben in diesen trüben Tag bringt.

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Unweigerlich muss ich an einen gewissen Baron denken, der auf Kanonenkugeln durch das Land zu reisen pflegte ...

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Pudelnass vom Regen zeigt sich die Pusteblume vor der Mauer. Ich sehe auch so aus.

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Die Elbe tief unten im Tal stört sich nicht am Wetter. Sie fließt. Wie immer.

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Der Wolkendunst hebt sich und zeigt, wo er den Lilienstein versteckt hatte.

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Und es gibt kleine zarte Blümchen, die stärker sind als jede Festungsmauer.