Verwandlung und Vollkommenheit

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So geht es weiter hinauf, ich lasse die Bäume hinter mir zurück.

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Starke Kontraste prägen diese Landschaft - Licht und Dunkelheit, schroffe Bergspitzen und weiche Wolken, kahle Felsen und die farbenprächtigsten Blumen. Das Eine gibt es nicht ohne das Andere.

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Der inzwischen selten gewordene Enzian blüht schon zum zweiten Mal in diesem Jahr und fühlt sich nur in den hohen Bergen wohl.

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Hinter dem Wäldchen ragt der hohe Gipfel der Bischofsmütze hervor. Der Wind pfeift hier oben mächtig, treibt die Wolken vor sich her.

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Diese beginnen nun, das Dachsteinmassiv einzuhüllen und es wird nicht lange dauern, bis die Berge vollständig im Dunst verschwunden sind. Verwandlung, wohin das Auge blickt.

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So weiß wie Schnee, so golden wie die Sonne und so grün wie der tiefe Wald.

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Ich steige langsam hinab ins Tal, der Pfad ist steil und sehr steinig, jeder Schritt muss sitzen. Gelassenheit, Trittsicherheit und Balance sind gefordert - eben so wie im Leben.

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Im langsamen Gehen nehme ich auch noch die Blumen am Wegesrand wahr...

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... und stoße prompt wieder auf Gegensätzliches und doch Gleiches: mächtig und schroff die Felsen, zart und beinahe durchsichtig die Glockenblumen auf der Wiese - doch beide haben dieselbe starke Ausstrahlung purer Lebensenergie.

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Die Wolken werden immer dichter, Regen ist nicht mehr weit.

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Den Kühen ist das egal, die haben es sich richtig gemütlich gemacht.

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Zwei neugierige dunkle Augen schauen mich an, sagen kurz "hallo", dann schläft sie weiter. Kaum im Tal angekommen, fallen die ersten Tropfen.