Auf dem Nordperd in Göhren

Ich begebe mich zum östlichsten Punkt der Insel, dem Nordperd. Die 60 Meter über dem Meeresspiegel gelegene Landzunge mit ihrem dichten, ursprünglichen Wald ist der höchste Punkt des Ortes Göhren. Von hier bieten sich dem Wanderer atemberaubende Ausblicke auf die Ostsee und intime Einblicke in eine außergewöhnliche Natur.

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Zunächst mache ich einen kleinen Abstecher über einen Hügel, um einen Blick auf die See zu werfen. Die Sonne unter den feinen Wolken taucht die Umgebung in ein strahlendes Licht.

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Eine Elster schaut mit ihren wachsamen schwarzen Knopfaugen vom Baum herunter - ich beobachte sie und sie beobachtet mich.

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Auf dem Nordperd angekommen, schaue ich wieder über das Wasser und bewundere das Spiel der Sonne in den kahlen Ästen der Bäume.

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Auch hier lassen sich - mitten im Winter - bereits die ersten Frühblüher entdecken. Dicke weiße Schneeglöckchen ...

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... knallgelbe Winterlinge ...

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... der zu jeder Jahreszeit allgegenwärtige Efeu ...

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... und der größte Schatz dieses Waldes - die zartvioletten Leberblümchen.

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Trotz des Winters ist die Natur schon sehr lebendig, wenn man genau hinschaut.

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Ich habe das Nordperd umrundet und genieße noch einmal den Ausblick. Der Himmel kündigt mir für den Abend bereits ein fantastisches Erlebnis an. Schnell begebe ich mich zum Hotel Hanseatic, welches, oben auf dem Berg gelegen, einen wunderbaren Aussichtsturm besitzt.